Ein modernes Fahrgefühl

Die HOCHBAHN setzt bei der Stadtbahn auf bewährte Fahrzeugkonzepte, die ihren hohen Anforderungen an Qualität und Wirtschaftlichkeit gerecht werden. Auf dem ersten Bauabschnitt sollen bis zu 14 moderne Niederflurfahrzeuge auf die Strecke gehen, die den Fahrgästen einen hohen Komfort bieten und den neuesten ökologischen Standards entsprechen. Eine ansprechende Gestaltung spielt für die spätere Akzeptanz eine wichtige Rolle. Als Zweirichtungsfahrzeuge ermöglichen sie eine hohe Flexibilität bei der Planung der Haltestellen und machen Wendeschleifen überflüssig. 

Fahrzeug-Beispiel, Straßburg.
Fahrzeug-Beispiel, Straßburg.
Fahrzeug-Beispiel, Berlin.
Fahrzeug-Beispiel, Berlin.
Fahrzeug-Beispiel, Bremen.
Fahrzeug-Beispiel, Bremen.

Komfortabel und barrierefrei

Mit der neuen Stadtbahn sind die Fahrgäste komfortabel, schnell und angenehm ruhig unterwegs. Von anderen Verkehrseinflüssen weitgehend unabhängig rollen die Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 70 km/h durch Hamburg. Durch eine intelligente Verkehrsführung mit Vorrangschaltungen an den Ampeln legen sie nur an Haltestellen einen Stopp ein. Für ein besonderes Fahrgefühl sorgt auch die hohe Laufruhe, die die Fahrgäste bereits bei der Hamburger U-Bahn als besonders angenehm empfinden.

Der Ein- und Ausstieg ist für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste und Reisende mit Gepäck oder Kinderwagen stufenlos möglich. Außerdem sind die Fahrzeuge zwischen den Eingangsbereichen durchgängig barrierefrei. Die geräumigen Mehrzweckbereiche in der Nähe der Türen bieten ausreichend Platz für Kinderwagen und Rollstühle.

Großzügig und leistungsfähig

Barrierefreier Zugang, Berlin.
Barrierefreier Zugang, Berlin.
Hell und transparent, Bremen.
Hell und transparent, Bremen.
Großzügiger Raum, Mulhouse.
Großzügiger Raum, Mulhouse.

Die drei- oder mehrteiligen Stadtbahnfahrzeuge verfügen zwischen den einzelnen Wagen über begehbare Übergänge, sodass sich die Fahrgäste optimal verteilen können. Die Durchgänge sorgen für Helligkeit und Transparenz. Mit einer Länge von zirka 37 Metern und einer Breite von 2,65 Metern sind die Stadtbahnfahrzeuge geräumiger und leistungsfähiger als der Bus. Rund 240 Fahrgäste finden hier Platz. Im großzügigen Innenraum sind beidseitig des Gangs zwei nebeneinanderliegende Sitzplätze zu finden.

Schadstoffarm und ressourcenschonend

Die HOCHBAHN setzt auf umweltfreundliche Mobilität. Der Ersatz dieselbetriebener Busse durch die Stadtbahn ist ein wichtiger weiterer Schritt auf dem Weg zur Elektromobilität. Die Fahrzeuge sind auf ihrer Strecke komplett schadstofffrei unterwegs. Der elektrische Antrieb reduziert gegenüber Dieselmotoren die Lärmemissionen.

Für dieselbe Verkehrsleistung verbraucht die Stadtbahn im Vergleich zum Bus vorbildhaft wenig Energie. Dazu tragen die geringeren Rollwiderstände bei, da zwischen Stahlrad und Schiene weniger Reibung entsteht als zwischen Gummireifen und Straße – die Stadtbahnfahrzeuge rollen auf freier Strecke mit nur geringem Geschwindigkeitsverlust. Genau wie die U-Bahn nutzt auch die Stadtbahn die Bremsenergie und speist sie zurück ins Fahrstromnetz: Die Energie, die beim Bremsen frei wird, wandeln die Fahrzeuge in Strom um und speisen sie zurück in die Oberleitung. Dieser Strom kann von anderen Stadtbahnfahrzeugen in der Nähe aufgenommen und zum Beispiel zum Anfahren genutzt werden.

Die HOCHBAHN leistet aber nicht nur im Betrieb, sondern auch bei der Fahrzeugbeschaffung und der laufenden Instandhaltung einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz. So achtet sie bei der Beschaffung der Stadtbahnfahrzeuge auf einen hohen Anteil nachhaltig hergestellter bzw. recyclingfähiger Materialien.


Bewährtes Sicherheitskonzept

Wie in ihren anderen Verkehrsmitteln wird die HOCHBAHN auch in der Stadtbahn ihr bewährtes Sicherheitskonzept zum Einsatz bringen. Unter anderem dienen Videoaufzeichnung sowie Notrufeinrichtungen der Sicherheit der Fahrgäste.