

Die rund 85 anspruchsvoll gestalteten Haltestellen des Zielnetzes setzen Akzente im Stadtbild und sorgen für eine optimale Erschließung der Hamburger Quartiere. Für die Anordnung der Haltestellen ziehen die Verkehrsplaner mehrere Kriterien heran. Unter anderem die Verknüpfung mit den vorhandenen Verkehrsnetzen, die Lage der heutigen Bushaltestellen, die mögliche Anordnung im Straßenraum, die Attraktivität für Fahrgäste und nicht zuletzt eine optimale Erschließung der Stadtteile. Sie versuchen dabei für alle Beteiligten – Anlieger, Fahrgäste, Individualverkehr und Aufgabenträger – die optimale Lösung zu finden.
Die jeweils 42 Meter langen Bahnsteige sind je nach örtlichen Gegebenheiten als Mittel- oder Seitenbahnsteige geplant. Die vier Meter breiten Mittelbahnsteige befinden sich zwischen den Gleisen, während die drei Meter breiten Seitenbahnsteige außen neben den Gleisen angeordnet sind.
Abhängig von den Platzverhältnissen und der Randbebauung gibt es Haltestellen in Mittel- oder Seitenlage des Straßenraumes. Haltestellen in der Straßenmitte zwischen den teilweise mehrspurigen Richtungsfahrbahnen des Autoverkehrs sind häufig im Bereich von Straßenkreuzungen zu finden, um sie baulich und signaltechnisch möglichst optimal in den Verkehrsraum zu integrieren. Fahrgäste gelangen über Ampeln und Fußgängerüberwege zu den Bahnsteigen. Haltestellen in Seitenlage werden direkt neben der Fahrbahn gebaut und sind von einer Straßenseite ohne Überquerung der Fahrbahnen erreichbar.
Bei ihrer Planung sorgt die HOCHBAHN für möglichst optimale Umsteigebeziehungen – vor allem auch zum Bus: So können Niederflurstadtbahn und Niederflurbus gemeinsam einen Bahnsteig nutzen, ein Beispiel dafür ist Steilshoop. Aufgrund der gleichen Fußbodenhöhen der Fahrzeuge können die Fahrgäste barrierefrei ein-, aus- und umsteigen.

Die komfortabel und modern ausgestatteten Haltestellen fügen sich harmonisch in das Stadtbild ein. Fahrgastunterstände mit Sitzgelegenheiten, Fahrkartenautomaten und eine ansprechende Haltestellenbeleuchtung gehören ebenso dazu wie Notruf- und Infosäulen sowie Vitrinen mit Fahrgastinformationen. In Echtzeit informiert das dynamische Fahrgastinformationssystem die Fahrgäste außerdem über die aktuelle Ankunftszeit der nächsten Stadtbahnen.
Alle Haltestellen sind barrierefrei zugänglich: Über kurze Rampen erreichen die Fahrgäste die nur zirka 25 Zentimeter hohen Bahnsteige. Nahezu stufenlose Übergänge zwischen Bahnsteig und Fahrzeugboden erlauben außerdem einen barrierefreien Ein- und Ausstieg ohne zusätzliche Hilfsmittel. Zur Unterstützung von sehbehinderten Fahrgästen sind Orientierungshilfen, sogenannte taktile Leitstreifen mit Aufmerksamkeitsfeldern, in den Haltestellenbereichen geplant. Zusätzlich ist eine kontrastreiche Oberflächengestaltung der Warteflächen vorgesehen.
Für ein attraktives Hamburger Stadtbild
Erste Schritte auf dem Weg zum Zielnetz
Für komfortable und attraktive Verbindungen