

HOCHBAHN zeigt Ergebnisse der Vorentwurfsplanung
Seit einem knappen Jahr arbeiten die Planer der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) an der Vorentwurfsplanung für den ersten Abschnitt der neuen Stadtbahnlinie von Bramfeld nach Altona. Die Ergebnisse gehen aktuell den Trägern Öffentlicher Belange (TÖB) zu, die nun bis Ende November ihre Stellungnahme abgeben können. Die HOCHBAHN präsentierte die Ergebnisse der Trassenplanung nun anhand von computeranimierten Visualisierungen erstmals der Öffentlichkeit.
Eine Streckenführung, welche die Stadtbahn vorteilhaft in das Stadtbild integriert, eine Vorrangschaltung an Ampeln und gesonderte Bahnkörper für ein zügiges Fahrtempo und hohen Fahrgastkomfort, Rasengleise und in die Straßen-raumbeleuchtung integrierte Masten für die Oberleitungen sind wesentliche Charakteristika für die neue Hamburger Stadtbahn. Die HOCHBAHN ist davon überzeugt, dass dieses moderne Verkehrsmittel noch mehr Menschen von den Vorzügen öffentlicher Verkehrsmittel überzeugt und zum Umsteigen motivieren wird.
Günter Elste, Vorstandsvorsitzender der HOCHBAHN: “Mit der Stadtbahn werden wir das Leistungsangebot auf wichtigen Strecken deutlich ausbauen. Diese Weichenstellung ist sowohl verkehrlich als auch aus Gründen des Klima- und Ressourcenschutzes notwendig. Nicht zuletzt die intelligente Verkehrsführung mit Vorrangschaltungen an den Kreuzungen wird die Hamburgerinnen und Hamburger überzeugen, denn wir halten mit der Stadtbahn nur an den Haltestellen – und nicht an Ampeln.“
Die erste Stadtbahnlinie des insgesamt 52 Kilometer langen Zielnetzes wird rund 14 Kilometer lang sein und von Bramfeld über Steilshoop, Winterhude, Eppendorf und Eimsbüttel bis nach Altona führen. In diesen zum Teil hoch verdichteten Stadtteilen leben rund 100.000 Menschen im Einzugsbereich der Stadtbahntrasse. Während die Schnellbahnverbindung in die Hamburger Innenstadt gut ausgebaut ist, fehlt es bislang an einer leistungsfähigen Querverbindung zwischen den Stadtteilen. An der ersten Linie liegen neben bisher unzureichend angebundenen Großwohnsiedlungen auch hochfrequentierte Punkte wie z.B. die City Nord oder das Universitätsklinikum Eppendorf (UKE).
Der erste Bauabschnitt wird rund 7,7 Kilometer lang sein und von Bramfeld bis zur U-Bahn-Haltestelle Kellinghusenstraße in Eppendorf führen. Der Spatenstich für diese Strecke ist bei optimalem Verlauf des Planfeststellungsverfahrens für das Frühjahr 2012, die Inbetriebnahme für das Jahr 2014 vorgesehen. Mit Beginn des Planfeststellungsverfahrens im Sommer 2010 startet unmittelbar die Planung für die weitere Streckenführung nach Altona.
Hohen Wert legt die HOCHBAHN auf die Akzeptanz der Stadtbahn nicht nur bei den Fahrgästen, sondern auch bei den Anliegern. Hier spielen die städtebauliche Integration der Stadtbahn und die frühzeitige Information eine wichtige Rolle. Günter Elste: „Mit der Inbetriebnahme der Stadtbahn wollen wir das Stadtbild deutlich aufwerten. Dies ist ein hoher Anspruch, aber auch eine lohnenswerte Aufgabe. Zahlreiche andere Metropolen haben dies bereits bewiesen. Die Visualisierungen zeigen schon sehr eindrucksvoll, wohin wir wollen. Schon im November werden wir beginnen, im Einzugsbereich des ersten Bauabschnitts die Pläne mit allen Anliegern intensiv zu erörtern.“
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