

Verkehrliche Untersuchungen zeigen, dass eine Stadtbahn die vorhandenen Systeme in Hamburg bestmöglich ergänzen kann. Mehr Fahrgastkomfort, höhere Leistungsfähigkeit und Schnelligkeit zeichnen sie aus – insbesondere auch auf den Strecken, die bisher von den stark nachgefragten MetroBus-Linien befahren werden.
Im Fokus der Planungen steht auch eine optimale Verknüpfung mit dem bestehenden Schnellbahn- und Busangebot. Dafür sollen die zahlreichen komfortablen und barrierefreien Übergänge sorgen: In Steilshoop nutzen Stadtbahn und Bus beispielsweise gemeinsam einen Bahnsteig und an der Haltestelle Rübenkamp verkürzen sich beim Umstieg auf die U-Bahn die Wege. In Bramfeld plant die HOCHBAHN zwischen Stadtbahn und Bus einen neuen ansprechenden Bahnhofsvorplatz mit guten Umsteigemöglichkeiten zum Bus. Denn mit dem Bau der Stadtbahn hat Hamburg auch die Chance, den öffentlichen Straßenraum neuzuordnen und umzugestalten. Dabei berücksichtigen die Planer die Interessen der Anlieger genauso wie die der Verkehrsteilnehmer.

Grundlage für die Planungen rund um die Stadtbahn sind insbesondere die prognostizierten Fahrgastzahlen auf den Strecken: Mit einem 5-Minuten-Takt und Fahrzeugen, in denen rund 240 Fahrgäste Platz finden, steht den Hamburgern ein attraktives Angebot zur Verfügung, dass auch noch Kapazitätsreserven bietet. So bleibt Hamburg für die Zukunft mobil.
Neben dem Stadtbahnsystem ist die Hansestadt auch weiterhin auf bedarfsgerechte, gut organisierte Busverkehre angewiesen: Die Busse binden Stadtteile an, die an die Einzugsgebiete der Stadtbahn und Schnellbahnen angrenzen, und erfüllen so eine wichtige Zubringerfunktion. Außerdem schließen sie weitere Lücken im erweiterten Schienennetz.