

Bereits im Sommer 2009 wurde den Trägern öffentlicher Belange (TÖB) die Vorentwurfsplanung für den ersten Bauabschnitt vorgestellt. Im September erhielten Sie die dazugehörigen Abstimmungsunterlagen und Pläne. Die rund 70 TÖB, zu denen Behörden, die Feuerwehr, Bezirksämter und Naturschutzverbände gehören, waren eingeladen, ihre Standpunkte, Fragen und Bedenken zu äußern. Über 1 400 Einzelanmerkungen erreichten das HOCHBAHN-Planungsteam; sie spiegeln die vielfältigen Interessen Hamburger Einrichtungen wider.
Jede Eingabe wurde geprüft und bewertet. Natürlich widersprachen sich einige Punkte, denn die Vorteile des einen können die Nachteile des anderen sein. Alternativen wurden abgewogen, Lösungen gefunden.
In einem Pressegespräch stellten nun BSU und HOCHBAHN vor, welche Neuerungen es gibt.
Haltestelle Kellinghusenstraße: Schaffung eines Fußgängerbereichs in der Goernestraße:
Winterhuder Marktplatz: Erhalt der Marktplatzfläche und der Leistungsfähigkeit für den Autoverkehr:
Ohlsdorfer Straße: Schaffung von eigenen Radverkehrsanlagen:
Jahnring: Minimierung der Eingriffe in den Stadtpark und Anpassung der Haltestellenlage.
Steilshoop: Optimierte Erschließung durch eine zusätzliche Haltestelle und Trassenführung in Mittellage der Gründgensstraße:
Bramfelder Dorfplatz: Anbindung des Stadtteilzentrums und Schaffung eines neuen Platzes:
Der erste Streckenabschnitt vom Bramfelder Dorfplatz bis zur U-Bahn-Haltestelle Kellinghusenstraße wird voraussichtlich 338 Millionen Euro kosten. Die reinen Baukosten für den 7,7 Kilometer langen Bauabschnitt belaufen sich dabei auf 152 Millionen Euro, das entspricht 19,7 Millionen Euro pro Kilometer. Die Kosten für den Betriebshof, der für das gesamte 52 Kilometer lange Zielnetz genutzt wird, und die benötigten 14 Fahrzeuge für den ersten Bauabschnitt liegen zusammen bei 109 Millionen Euro. Die restlichen Kosten in Höhe von insgesamt 77 Millionen Euro umfassen Grunderwerb, Planungs- und andere übergeordnete Leistungen sowie einen Ansatz für „Unvorhersehbares“ in der üblichen Höhe von 10 Prozent der Streckenbaukosten.